Sport | 20.01.2009

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Freude über die Reise nach Emlichheim

Mulder und Engelaar auf Besuch

Einmal im Jahr werden die Profis von Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 in ganz Deutschland verteilt, um die Fanclubs der „Königsblauen“ zu besuchen. Am Sonntag kamen Orlando Engelaar und Co-Trainer Youri Mulder zu den „Blue Oilers“ nach Emlichheim.

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db Emlichheim. Es war ein aufregender Nachmittag für die 90 Schalke-Fans, die sich am Sonntag in der Emlichheimer Gaststätte „Et Möppken“ versammelt hatten, um den Auftritt von Schalkes Mittelfeldspieler Orlando Engelaar und Co-Trainer Youri Mulder mitzuerleben. Und auch die beiden Gelsenkirchener waren gespannt – allerdings schon weit vor der Reise in die Niedergrafschaft: „Kurz vor Weihnachten hängt in der Kabine eine Liste aus, auf der steht, wohin man fährt. Und wenn man dann zum Beispiel nach Rostock muss, gibt’s ein bisschen Ärger. Das Ganze ist fast noch spannender als vor einem wichtigen Spiel“, berichtete Mulder.

Engelaar und er hatten es mit der kurzen Anreise nach Emlichheim gut getroffen – ganz anders als Kevin Kuranyi, der in die Nähe von Ulm geschickt wurde. „Wir sind sehr froh, dass wir hier hin mussten und es sieht auch sehr gemütlich aus“, verteilte Mulder ein Kompliment an die Gastgeber von den „Blue Oilers Emlichheim“, den Fanclub, der das Treffen organisiert hatte und mit seinen 45 Mitgliedern den Großteil der Anwesenden stellte. Und auch Ottmar Weggebakker, Vorsitzender des Fanclubs, war mit der Auswahl der Stargäste sehr zufrieden: „Es hätte schlimmer kommen können“, lachte er, denn schließlich kamen mit Mulder ein ehemaliger Publikumsliebling und mit Engelaar ein aktueller niederländischer Nationalspieler und prominenter Neuzugang.

Für Engelaar, der vor dieser Saison vom FC Twente Enschede in die Bundesliga wechselte, war es das erste Mal, dass er zu solch einem Treffen musste. „In Holland gab es einen „Tag der offenen Tür“, aber dass man quer durchs Land geschickt wird, um die Fans zu treffen, passierte nicht“, berichtete er. Zunächst überließ er seinem Co-Trainer Mulder das Wort, der in seinen einleitenden Worten auf die Bundesliga-Hinrunde und das Trainingslager in Spanien zurückblickte. „Viel mehr gibt es nicht zu sagen. Jetzt können wir wieder gehen“, sagte er grinsend zum Abschluss seiner zehnminütigen Zusammenfassung – als ob er nicht mit den vielen Fragen der Schalke-Fans gerechnet hätte.

Weitere anderthalb Stunden löcherten die Anhänger die beiden Gäste und scheuten sich auch nicht vor kritischen Anmerkungen zur durchwachsenen Hinserie, die die Schalker nur als Siebter und mit dem Ausscheiden im Uefa-Cup abschlossen. „Wir wollen noch unter die ersten Drei kommen“, formulierte Mulder das Ziel, das für die zweite Saisonhälfte ausgegeben wurde und ergänzte: „Das ist möglich, weil ich nicht denke, dass Hoffenheim bis zum Ende durchhalten wird.“

Engelaar, der die hohen Erwartungen in Gelsenkirchen bislang nur selten erfüllen konnte, zeigte sich selbstkritisch und versprach auch im Namen der gesamten Mannschaft Besserung: „Wir wissen, dass das erste Halbjahr nicht so gut war. Aber wir arbeiten hart daran, um es jetzt wieder gut zu machen“, betonte der Mittelfeldspieler. Mit diesem Bekenntnis konnten die Fans leben und zum Abschluss des Treffens mussten Mulder und Engelaar zahlreiche Autogrammwünsche erfüllen – und natürlich für viele Fotos posieren.

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