Ticket

SC Rot Weiß Oberhausen 3 ( 1:1 )

VfL Bochum 1

Liga: 2.Bundesliga, 04.Spieltag

Datum: Samstag 18. September 2010

Anstoß: 13:00 Uhr

Stadion: Niederrheinstadion Oberhausen

Zuschauer: 8.561 (ca. 4.000 Gästefans) 21.318 Plätze

Bericht:

Unter dem Motto „Wochenende der Derbys“ stand am heutigen Samstag das erste von zwei Nachbarschaftsduellen auf dem Programm, welches man sich live vor Ort anschauen wollte: Das Revierderby zwischen den SC Rot Weiß Oberhausen und dem VfL Bochum. Als Mitstreiter für den heutigen Ausflug konnte mal wieder Sebi gewonnen werden, der dann auch um 11:30 Uhr bei mir vor der Haustüre stand. Statt heute zu laufen fuhren wir zum Stadion wo das Auto kostengünstig, also umsonst, am Straßenrand abgestellt wurde. Die restlichen Meter wurden dann doch zu Fuß zurückgelegt und um kurz nach 12 Uhr standen wir an der Kasse um Tickets für die Emscherkurve zu ordern und kurz darauf fanden wir uns auch schon im Block ein um vorab schon mal ein paar Fotos zu schießen.

Pünktlich um 13:00 Uhr wurde die Partie angepfiffen und gleich zu Beginn hätte sich RWO den Ball fast selbst reingelegt doch Sören Pirson konnte die Szene noch soeben entschärfen. In der 12. Minute trafen die Kleeblätter dann doch ins Tor, diesmal aber auf der richtigen Seite als nach einem schönen Konter Moses Lamidi zum 1:0 einschob. Zwar hatte der Gast aus Bochum meist ein spielerisches Übergewicht doch man tat sich gerade in der Offensive schwer Akzente zu setzen. Das änderte sich in kurz vor der Pause als ein Eckball Anthar Yahia fand der per Kopf zum 1:1 Ausgleich traf. Der zweite Abschnitt wurde von beiden Teams offener gestaltet auch wenn man seine wenigen Chancen erst einmal nicht nutzen konnte. In der 79. Minute bekamen die Kleeblätter einen Freistoß zugesprochen, den Markus Kaya aufs Tor brachte und eigentlich eine sichere Beute für den Keeper darstellen sollte. Nicht aber bei Philipp Heerwagen, der schon in den in den letzten Spielen als Unsicherheitsfaktor ausgemacht wurde und auch heute wieder einen großen Bock schoss indem er den Freistoß nach vorne abprallen ließ und Mario Klinger gedankenschnell den Ball zum 2:1 für RWO verwandelte. Bochum drückte jetzt verbissen auf den Ausgleich doch nur vier Minuten später war die Messe gelesen als ein langer Ball auf Mike Terranova geschlagen wurde der sich elegant um seinen Bewacher drehte und zum entscheidenden 3:1 traf. Kurz vor Schluss musste nochmals Pirson auf der anderen Seite gegen Chong Tese retten ehe der 3:1 Sieg unter Dach und Fach war.

8.561 Zuschauer konnten heute beim Derby im Niederrheinstadion begrüßt werden. Der aktive Kern der RWO Fans hatte heute neben den üblichen Fanutensilien wie Fahnen und Doppelhalter auch eine kleine Choreo im Gepäck die sich mit dem Thema Polizeieinsätze und Polizeiwillkür bei Fußballspielen befasste. Im Gästeblock fanden sich gut 4.000 Bochumer ein die vor und während der Partie ihre Fahnen zeigten aber auch unangenehm auffielen als man nach dem Ausgleichstor eine Rauchbombe zündete und in der 65. Minute sogar eine Spielunterbrechung verursachten als man abermals Rauchbomben zündete und passend dazu sang: „Fußballfans sind keine Verbrecher“. Ansonsten konnte der Support auf beiden Seiten überzeugen, wurden beide Teams von ihren Fans doch recht gut und lautstark unterstützt.

Stadion:

Adresse: Lindnerstraße 2, 46149 Oberhausen

“Das Niederrheinstadion, Baujahr 1926, präsentiert sich als klassische Sportstätte und kommt somit nicht ohne Laufbahn aus. Betritt der Besucher das Stadion findet er zwei überdachte Tribünen vor, beide zwischen 1997 und 1998 anstelle der alten Tribünen erbaut, die zusammen Platz für 4.039 Sitzplätze bieten. Die beiden Kurven sind jeweils unüberdacht sodass ein Fassungsvermögen von 21.318 Plätzen vorhanden ist. In der Emscherkurve (Ja die Emscher fließt wirklich hinter der Kurve und der angrenzenden Hauptstraße) finden sich die Fans von RWO ein während in der Kanalkurve (wie der Name schon sagt) die Gästefans für 90. Minuten ihr zu Hause haben. Auch hier finden sich 4 Flutlichtmasten und eine digitale Anzeigetafel, gesponsert von Rainer Calmund aus dem alten Haberlandstadion Leverkusen, und als Unikum ein kleines Uhrentürmchen hinter der Gegengerade. Seit 2008 besitzt das Niederrheinstadion auch über eine Rasenheizung, die im Zuge der DFL Auflagen installiert wurde. Alles in allen eine nette Anlage, die für Rot-Weiß Oberhausen mehr als ausreichend ist.“

Anfahrt:

Das Niederrheinstadion Oberhausen ist mit dem Auto relativ einfach zu erreichen. Auf der A42 an der Ausfahrt Oberhausen Buschhausen abfahren und links (gilt für beide Richtungen) abbiegen. Dann noch einmal rechts abbiegen und man befindet sich auf der Lindnerstraße. Hinter der Autobahnbrücke wird man dann von den Ordnern zu den jeweiligen Parkplätzen geleitet.

Für Bahnfahrer: Am Oberhausener Hauptbahnhof stehen an Spieltagen Shuttlebusse bereit die zum Stadion fahren.

Niederrheinstadion:_Emscherkurve

Niederrheinstadion:_EVO-Tribüne

Niederrheinstadion:_Kanalkurve

Niederrheinstadion:_STOAG-Tribüne

Niederrheinstadion:_Pyroaktion_Gästefans

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