Ticket

MSV Duisburg 1 ( 0:0 )

FC St. Pauli 2

Liga: 2.Bundesliga, 10.Spieltag

Datum: Mittwoch 29. Oktober 2008

Anstoß: 17:30 Uhr

Stadion: MSV Arena Duisburg

Zuschauer: 15.142 (ca. 600 Gästefans) 31.500 Plätze

Bericht:

Mit 15 Punkten nach neun Spieltagen liegt der MSV auf einen guten vierten Platz mit gerade mal drei Punkten Rückstand auf Platz drei, der ab dieser Saison zu den beiden Relegationsspielen gegen den sechzehnten der 1.Bundesliga berechtigt. Mit den Kiezkickern vom FC St. Pauli kommt heute ein Gegner an die Wedau, der in dieser Saison noch kein Auswärtsspiel gewinnen konnte, aber mit einem Sieg heute sogar am MSV vorbeiziehen könnte.

Trotz der frühen Anstoßzeit von 17:30 Uhr an einem Mittwochabend kamen meine Mitfahrer (mein Vater sowie mein Bruder Alex) und ich pünktlich an der Arena an wo wir uns im Fanshop drei Stehplatzkarten besorgten und kurz darauf den uns zugewiesenen Block betraten.

Die erste Halbzeit bot mehr Leerlauf als Spannung. Auch wenn der MSV die spielbestimmendere Mannschaft war hielt der FC St. Pauli gut dagegen doch was beiden Teams fehlte waren Offensivakzente. Lediglich bei zwei hohen Bällen des MSV, wo Torwart Mathias Hain keine gute Figur machte und bei einem Angriff der Gäste fünf Minuten vor der Pause gab es so etwas wie Spannung in den Strafräumen. Folgerichtig ging es mit einem 0:0 in die Pause aus der der MSV mit mehr Biss zurückkam und in der 51. Minute durch Dorge Kouemaha mit 1:0 in Front ging. Pauli brauchte einige Zeit um sich vom Schock des Gegentreffers zu erholen, profitierte aber in der 68. Minute von einer Ampelkarte an Duisburgs Serge Branco, der innerhalb von vier Minuten seinen Gegenspieler abgrätschte und zu recht erst Gelb und dann Gelb – Rot zu sehen bekam. Der anschließende Freistoß brachte dann auch den Ausgleich für die Gäste durch einen Kopfball von Florian Bruns. Nur fünf Minuten später hatte St. Pauli die Partie dann gedreht. Nachdem Wagner bei einem Angriff den Ball Hain direkt in die Arme schoss reagiert die Torhüter der Gäste blitzschnell, brachte den Ball nach vorne auf Hennings der völlig frei vor Marcel Herzog auftauchte und mit links zur 2:1 Führung für die Kiezkicker einschoss. Duisburg versuchte zwar in Unterzahl noch zum Ausgleich zu kommen doch die Abwehr der Gäste stand sicher so dass es am Ende beim 2:1 Auswärtssieg (dem ersten in dieser Saison) der Hamburger blieb. Der MSV rutscht nach dieser Niederlage von Platz vier hinter dem FC St. Pauli auf Platz acht ab.

Trotz englischer Woche konnten heute 15.142 Zuschauer in der MSV Arena besucht werden. Als Intro wurden wieder Fahnen und Doppelhalter von den Heimfans präsentiert, danach wurde bis zum 1:2 ordentlich supportet. Erst mit den Schlussminuten gab es Pfiffe und vereinzelte „Bommer raus“ Rufe. Respekt aber an die knapp 600 St. Pauli Fans, die auf einen Mittwoch den Weg nach Duisburg fanden und neben diversen Fahnen einen soliden Support ablieferten.

Stadion:

”Am 08.11.2004 wurde die MSV Arena offiziell eröffnet und präsentiert sich als hochmodernes Fußballstadion und kommt somit ohne Laufbahn aus. Die Haupttribüne (Sparkassentribüne) steht im Westen und bietet neben Sitzplätzen im Ober und Unterrang auch noch Presse sowie VIP Plätze und Räume. Die Nordtribüne (König - Pilsener Tribüne) ist der Heimbereich der MSV Supporter und kommt mit Sitzplätzen im Oberrang und Stehplätzen im Unterrang daher. Die Osttribüne (Schauinsland-Reisen-Tribüne) besitzt nur Sitzplätze, dafür findet man aber den Schriftzug “MSV DUISBURG” im Ober und Unterrang vor. Die letzte Tribüne ist die Südtribüne die ebenfalls Sitzplätze beherbergt und auf den Namen RWE Tribüne hört. Alle vier Tribünen sind in den Ecken miteinander verbunden und tragen auch Sponsorennamen (Stadtwerke Erdgas Ecke und Stadtwerke Strom Ecke im Norden sowie Duisport Logsport Ecke und Klöckner & Co Ecke im Süden). Die Duisport Logsport Ecke beherbergt den Gästebereich mit Stehplätzen im Unterrang während die anderen Ecken Sitzplätze haben. Alle Plätze im Stadion sind in Blau gehalten und nur der MSV Schriftzug besitzt weiße Sitze. Die Tribünen sind komplett überdacht und neben Flutlicht, welches im Tribünendach intrigiert wurde, findet man hinter den Toren noch zwei Videowände. Als Erkennungsmerkmal hat man noch blaue Neonröhren am oberen Ende der Tribünen montiert sodass die Arena abends schon von der A59 gut zu sehen ist. Das Fassungsvermögen beläuft sich auf 31.500 Plätze (23.500 Sitzplätze und 8.000 Stehplätze).“

Fazit:

Duisburg wie man es kennt, mit Aufbauhilfe für kriselnde Clubs.

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