Ticket

SC Rot Weiß Oberhausen 2 ( 1:0 )

1.FC Magdeburg 1

Liga: Regionalliga Nord, 8.Spieltag

Datum: Samstag 08. September 2007

Anstoß: 14:00 Uhr

Stadion: Niederrheinstadion Oberhausen

Zuschauer: 3.059 (ca. 600 Gästefans) 21.318 Plätze

Bericht:

Während die 36 Clubs der ersten und zweiten Liga dank Länderspielwoche eine Pause einlegen, rollt in der Regionalliga Nord weiter der Ball. Zum zweiten Heimspiel innerhalb einer Woche empfängt Rot Weiß Oberhausen mit dem 1.FC Magdeburg ein Team, das noch in der letzten Saison auf der Zielgerade den großen Sprung Aufstieg verpasste.

Wie schon vergangene Woche verlief die Anreise wieder problemlos und nach 25 Minuten Fußmarsch stand man pünktlich in der Emscherkurve um 22 Mann einer runden Lederkugel hinterherrennen zu sehen.

Die Gäste hatten zu Beginn der Partie mehr vom Spiel, bissen sich aber an der gut sortierten Abwehr der Hausherren meist die Zähne aus. Erst nach zwanzig Minuten fand auch RWO in die Partie doch auch hier blieben die Chancen Mangelware. Erst sechs Minuten vor Ende der ersten Halbzeit wurde es vor dem Strafraum das erste Mal richtig gefährlich. Nach einem Foul kurz vor der Strafraumgrenze nahm sich David Müller den Ball und zirkelte den Ball über die Mauer in den Winkel zur 1:0 Führung für die Kleeblätter. Keinesfalls geschockt kamen die Gäste aus der Kabine und drängten sofort auf den schnellen Ausgleich, doch mitten in dieser Drangphase zappelte der Ball erneut im Magdeburger Kasten. Nach einen Rückpass vom eigenen Mann rutschte Christian Beer der Ball bei der Annahme über den Schlappen und auch der verzweifelte Hechtsprung des Keepers half nichts mehr so dass es auf einmal 2:0 für RWO hieß. Am Ende musste aber doch noch gezittert werden bevor der erste Sieg zu Hause unter Dach und Fach war. In der 69. Minute traf Frank Gerster zum 2:1 Anschluss für Magdeburg, die danach noch mal alles nach vorne warfen um doch noch einen Punkt mitnehmen zu können. RWO fand bis zum Ende nur noch in der Defensive statt und bekam kaum noch Entlastungsangriffe zustande. Am Ende blieb es dann doch beim glücklichen 2:1 Heimsieg für die Kleeblätter, die nicht nur zu Hause den ersten Dreier einfuhren sondern auch noch zwei Tore schossen. Magdeburg war zwar über weite Teile der Partie die bessere Mannschaft, fährt aber ohne Punkte zurück nach Sachsen-Anhalt.

Nur 3.059 Zuschauer wollten heute die Partie im Niederrheinstadion verfolgen, darunter vielleicht 600 Fans aus Magdeburg. Die Stimmung aus den beiden Blöcken war wieder ganz ordentlich, doch muss heute mal über die Ordner gesprochen werden. Nachdem letzte Woche die Dresdener Gästefans ihren Block (und das halbe Stadion) in Rauch hüllten und die Ordner nichts unternahmen, griff man heute umso härter durch. Obwohl es im Gästeblock friedlich war meinten wohl einige Ordner provozieren zu müssen und das ging sogar soweit, dass Zaunfahnen einfach von ihren Plätzen gerissen wurden. Solidarich dann aber die Reaktion der RWO Fans, die die ganze Aktion mit: „Fußballfans sind keine Verbrecher“ Sprechchören bedachten und so sich auf die Seite der Magdeburger stellten.

Stadion:

“Das Niederrheinstadion, Baujahr 1926, präsentiert sich als klassische Sportstätte und kommt somit nicht ohne Laufbahn aus. Betritt der Besucher das Stadion findet er zwei überdachte Tribünen vor, beide zwischen 1997 und 1998 anstelle der alten Tribünen erbaut, die zusammen Platz für 4.039 Sitzplätze bieten. Die beiden Kurven sind jeweils unüberdacht sodass ein Fassungsvermögen von 21.318 Plätzen vorhanden ist. In der Emscherkurve (Ja die Emscher fließt wirklich hinter der Kurve und der angrenzenden Hauptstraße) finden sich die Fans von RWO ein während in der Kanalkurve (wie der Name schon sagt) die Gästefans für 90. Minuten ihr zu Hause haben. Auch hier finden sich 4 Flutlichtmasten und eine digitale Anzeigetafel, gesponsert von Rainer Calmund aus dem alten Haberlandstadion Leverkusen, und als Unikum ein kleines Uhrentürmchen hinter der Gegengerade. Alles in allen eine nette Anlage, die für Rot-Weiß Oberhausen mehr als ausreichend ist.“

Fazit:

Oberhausen kann doch noch zu Hause gewinnen.

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