Ticket

SC Rot Weiß Oberhausen 2 ( 0:0 )

SV Straelen 1

Liga: Oberliga Nordrhein 11.Spieltag

Datum: Sonntag 15. Oktober 2006

Anstoß: 15:00 Uhr

Stadion: Niederrheinstadion Oberhausen

Zuschauer: 2.382 (ca. 100 Gästefans) 21.318 Plätze

Bericht:

Da der MSV sein Heimspiel gegen den SC Freiburg schon am Freitagabend austrug, und ich somit die Partie berufsbedingt verpasste, sollte es heute spontan zum Niederrheinstadion Oberhausen gehen. Vor zwei Jahren spielte RWO noch in der zweiten Bundesliga, aber nach zwei Abstiegen in Folge ist man mittlerweile in der Oberliga Nordrhein unsanft gelandet. Nach zehn Spieltagen hat man schon 25 Punkte auf der Habenseite und verlor erst ein Spiel, ausgerechnet gegen den momentanen Tabellenführer aus Velbert. Mit dem SV Straelen kommt heute ein direkter Konkurrent nach Oberhausen, welcher mit 19 Punkten nur sechs Punkte schlechter steht als der Tabellenzweite RWO.

Als heutiger Tourbegleiter konnte mein Bruder gewonnen werden und so machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Stadion wo wir pünktlich ankamen. An der Kasse Stehplatzkarten für die Emscherkurve geholt und sich drinnen einen guten Platz gesichert.

Eine schöne und unterhaltsame Partie wurde es freilich nicht und so waren Chancen im ersten Abschnitt Mangelware. RWO spielte zu Beginn sehr zurückhaltend und hatte in der siebten Minute Glück das Thomas Pütters ein Missverständnis zwischen Christoph Semmler und Marcel Landers nicht ausnutzen konnte. Straelen tat zwar mehr fürs Spiel konnte aber auch nur durch optische Überlegenheit glänzen so das beide Mannschaften mit einem 0:0 in die Pause gingen. Der zweite Abschnitt brachte dann ein wenig Besserung und in der 53. Minute fiel dann das erste Tor der Partie für die Hausherren durch Tuncay Aksoy. Aber nicht ganz sieben Minuten später glich der Gast aus als Thomas Pütters mit einen Kopfball zum 1:1 traf. In der 77. Minute bewies RWO Trainer Hans-Günter Bruns ein glückliches Händchen als er Jens Robben einwechselte und sich dieser prompt mit dem 2:1 bedankte. Straelen versuchte in den letzten Minuten noch mal alles um zum Ausgleich zu kommen, aber die Abwehr der Kleeblätter war nicht mehr zu überwinden. Am Ende blieb es beim glücklichen, aber nicht ganz unverdienten Sieg für Oberhausen und dank der Niederlage von Velbert gegen Uerdingen konnte man zum ersten mal in dieser Saison die Tabellenspitze erklimmen.

Für eine Partie der vierten Liga war das Niederrheinstadion mit 2.382 Zuschauern, darunter gut 100 Fans aus Straelen, recht gut besucht. Zum Intro präsentierten die RWO Fans eine kleine Choreo mit drei großen Buchstaben die das Vereinskürzel “RWO” bildeten und danach gab es einen ordentlichen Support seitens der Heimfans. Die Gästefans dagegen zeigten weder optischen wie akustischen Support und glänzten nur mit purer Anwesenheit.

Stadion:

“Das Niederrheinstadion, Baujahr 1926, präsentiert sich als klassische Sportstätte und kommt somit nicht ohne Laufbahn aus. Betritt der Besucher das Stadion findet er zwei überdachte Tribünen vor, beide zwischen 1997 und 1998 anstelle der alten Tribünen erbaut, die zusammen Platz für 4.039 Sitzplätze bieten. Die beiden Kurven sind jeweils unüberdacht sodass ein Fassungsvermögen von 21.318 Plätzen vorhanden ist. In der Emscherkurve (Ja die Emscher fließt wirklich hinter der Kurve und der angrenzenden Hauptstraße) finden sich die Fans von RWO ein während in der Kanalkurve (wie der Name schon sagt) die Gästefans für 90. Minuten ihr zu hause haben. Auch hier finden sich 4 Flutlichtmasten und eine digitale Anzeigetafel, gesponsert von Rainer Callmund aus dem alten Haberlandstadion Leverkusen, und als Unikum ein kleines Uhrentürmchen hinter der Gegengerade. Alles in allen eine nette Anlage, die für Rot-Weiß Oberhausen mehr als ausreichend ist.”

Fazit:

Es wartet noch ein Menge Arbeit auf RWO auf den Weg zurück in den Profifußball. Die Tabellenführung ist da schon mal ein Anfang.

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