Ticket

SG Eintracht Frankfurt 3 ( 3:0 )

SC Freiburg 1

Liga: 1.Bundesliga, 18.Spieltag

Datum: Samstag 19. Januar 2019

Anstoß: 15:30 Uhr

Stadion: Commerzbank-Arena Frankfurt (Main)

Zuschauer: 49.200 (ca. 2.700 Gästefans) 52.300 Plätze

Statistik: 570. Ground, 972. Spiel (1.Bundesliga: 10 von 18)

Bericht:

Nachdem man letzte Woche in der zweiten niederländischen Liga einen Ground von der Liste genommen hatte (Rabobank IJmond Stadion in Velsen) sollte an diesen Wochenende auch in der ersten Bundesliga mal wieder einer der fehlenden Neun fallen und so hatte man sich schon zum Ende der Hinrunde die Commerzbank-Arena der SG Eintracht Frankfurt rausgesucht, die bei mir in der Priorität weit oben stand. Kurz darauf fragte ich bei Björn aus Duisburg nach ob er, trotz Revisit, auch Interesse hätte zum ersten Rückrundenspiel der Eintracht gegen den SC Freiburg mitzukommen und nachdem er mir zugesagt hatte bot er an sich um die Eintrittskarten zu kümmern die man als Außenstehender in Frankfurt nur schwer bekommt. Karten bekamen wir dann über Markus aus Frankfurt, einen Kollegen von Björn und SGE Fan, der mir dankender weise sogar eine Hartkarte besorgte (Björn übernahm dagegen eine der Dauerkarten von Markus). Neben der zugesicherten Tickets hatte Björn auch zeitnah die Bahnkarten besorgt und so stand der Tagestour nach Frankfurt nichts mehr im Wege. Am Samstag fuhr ich um kurz nach sieben zum HBF Oberhausen wo ich die Regionalbahn nach Duisburg nahm und mich dort mit Björn traf. Zu zweit fuhren wir dann um 08:07 Uhr mit dem ICE529 weiter nach Frankfurt am Main HBF den wir ohne weiteren Umstieg gegen 10:20 Uhr erreichten. Am HBF wurden wir von Markus und Dennis (ebenfalls ein Kollege von Björn) abgeholt und gemeinsam nutzten wir wie die Zeit bis zum Anstoß um ein wenig Straßenbahn zu fahren und sich die Stadt anzuschauen. Folgende Sehenswürdigkeiten wurden dabei besichtigt: Empfangsgebäude des HBF Frankfurt, Paulsplatz mit Paulskirche, Einheitsdenkmal, Neuen Rathaus und Seufzerbrücke sowie den Frankfurter Römer mit Rathaus, Alte Nikolaikirche und Hühnermarkt mit Stoltze Brunnen. Weiter ging es zum Willy-Brandt-Platz mit Bankenviertel, Euro-Skulptur, Fürstenhof und Märchenbrunnen. Zum Abschluss wurde noch die Galluswarte sowie die DB-Hauptverwaltung besucht und vor dem Gebäude eine historische E-Lok (Schnellzuglokomotive Baureihe E04 20) mit Mitropa-Wagen abgelichtet. Von der Galluswarte ging es dann zurück zum HBF und von dort mit der Straßenbahn zur Haltestelle Oberforsthaus wo wir um 14:35 Uhr ankamen. Der Kiosk dort an der Haltestelle war schon gut frequentiert und auch meine Mitfahrer gönnten sich das erste Bier des Tages. Leider verloren wir dabei die Zeit aus den Augen und so war es schon 15:00 Uhr als wir uns endlich auf den Weg zum Stadion machten welches wir um Punkt 15:30 Uhr betraten. In kürze zunächst alles rund ums Stadion: Der Eintritt kostete 26,00 Euro und an den Verpflegungsständen gab es Bratwurst, Rindswurst, Currywurst (wahlweise mit Pommes) sowie Softgetränke und Krombacher Pils zu kaufen. Den Fanshopbesuch verschoben wir auf nach dem Spiel und liefen sofort zu unseren Plätzen auf der Gegengerade, verpassten dabei aber trotzdem den Einlauf der Teams und die ersten drei Minuten des Spiels.

Zum Auftakt der Rückrunde traf der Sechste SG Eintracht Frankfurt (27 Punkte, 34:23 Tore) auf den Elften SC Freiburg (21 Punkte, 21:25 Tore) und obwohl die Hausherren von Beginn an mehr Ballbesitz hatten suchte man Torchancen erst einmal vergebens. Das galt auch für die Gäste die defensiv zwar diszipliniert standen aber dadurch zeitweise die Offensive vernachlässigten. So spielte sich das Geschehen die erste halbe Stunde mehr im Mittelfeld ab doch in der 36. Minute sollte die Partie schlagartig Fahrt aufnehmen. Nach einer kurz ausgeführten Ecke flankte Sebastian Rode den Ball in den Strafraum wo Ante Rebic per Kopf auf Sébastien Haller verlängerte, der das Spielgerät aus knapp fünf Metern zum 1:0 in den Kasten der Gäste einnickte. Die Gastgeber blieben jetzt am Drücker und legten in der 40. Minute das 2:0 nach. Evan Ndicka hatte Ante Rebic am Sechzehner angespielt der sofort in die Mitte zog, zwei Gegenspieler ins leere rutschen ließ und aus gut 20 Metern abschloss. Sein Schuss schlug unhaltbar für Freiburgs Keeper Alexander Schwolow im rechten oberen Eck ein. Und es kam noch dicker für die Breisgauer, denn mit dem Pausenpfiff kassierte man noch den dritten Gegentreffer als Luka Jovic einen Querpass von Robin Koch in der Mitte abfing, alleine auf Schwolow zulief und auch gegen den Keeper der Freiburger Sieger blieb. Per Flachschuss setzte er die Kugel zum 3:0 Pausenstand in die Maschen. Auch im zweiten Abschnitt war die Eintracht die bestimmende Mannschaft und hatte früh gute Chancen um das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten, vergab aber aus teils guter Position wie in der 51. Minute als Ante Rebic frei vor Schwolow auftauchte aber am Keeper scheiterte. Freiburg war zwar weiterhin bemüht doch zwingende Torchancen erspielte man sich erst einmal nicht. In der 67. Minute dann aber ein kleines Lebenszeichen der Breisgauer als Lukas Kübler den Ball an die rechte Strafraumkante zu Jerome Gondorf hob der sofort scharf in den Fünfmeterraum passte. Dort hatte sich Nils Petersen reingeschlichen, der keine Mühe hatte aus kurzer Distanz das 1:3 zu erzielen. Freiburg wachte jetzt langsam auf und erspielte sich weitere Chancen doch statt das 2:3 zu erzielen kassierte man in der 78. Minute das 1:4 durch Jetro Willems. Dachte man zunächst, aber der VAR hatte wohl zuvor ein Foulspiel von Ante Rebic an Manuel Gulde gesehen. Der Schiedsrichter ging sich die Szene daraufhin noch mal am Monitor anschauen und kassierte kurz darauf den Treffer wieder ein. Die Schlussoffensive gehörte dann den Gästen die alles versuchten um noch zwei Tore zu erzielen doch öffnete man dadurch Frankfurt die Räume die die Eintracht auch dreimal zu nutzen wusste doch alle Konter wurden leichtfertig vergeben. So blieb es am Ende bleiben verdienten 3:1 Heimerfolg für die SG Eintracht Frankfurt die damit auf Platz fünf springt und nur noch einen Punkt Rückstand auf einen Champions League Platz hat. Der SC Freiburg hingegen rutscht nach der Niederlage zwei Plätze ab, hat aber als 13. weiterhin sieben Punkte Vorsprung auf Relegationsrang Sechzehn.

Zum ersten Spiel der Rückrunde kamen 49.200 Zuschauer, darunter auch gut 2.700 Fans aus Freiburg, in die Commerzbank-Arena Frankfurt. Beide Fanlager hatten reichlich Tifomaterial mitgebracht und gerade die Schwenker kamen dabei fast durchgängig zum Einsatz. Die Heimfans mit einem sehr guten Support bestehend aus Wechselgesängen, Hüpfeinlagen und abwechslungsreichen Liedern. Die Gästefans dagegen nur mit einem ordentlichen Support, der aber schon zur Halbzeit merklich nachließ und im zweiten Abschnitt nur noch sporadisch vorhanden war.

Nach Spielende ging es erst in den Fanshop wo ich mir Aufkleber und einen Schal kaufte (Björn deckte sich nur mit Aufklebern ein) und dann weiter zum S-Bahnhof Frankfurt Stadion um von dort zurück in die Stadt zu fahren. Nach einem weiteren Umstieg in Frankfurt Süd kamen wir wieder am Bahnhof Galluswarte an und nach einem kurzen Aufenthalt bei Markus zu Hause ging es für Björn und mich auch schon wieder zum HBF Frankfurt wo wir um 21:10 Uhr den ICE526 nach Duisburg nahmen. Die Rückfahrt verlief dabei reibungslos und so waren wir gegen 23:30 Uhr wieder zurück am HBF Duisburg. Dort von Björn verabschiedet nahm man ein Taxi welches mich zum HBF Oberhausen brachte. Dort ins eigene Auto gestiegen und wieder nach Buschhausen.

Beste Grüße gehen heute nach Duisburg an Björn sowie nach Frankfurt (Main) an Markus und nach Limburg an Dennis.

Stadion:

Die Commerzbank-Arena (benannt nach einem deutschen Geldinstitut) befindet sich im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen (Sachsenhausen-Süd) in einem großen Waldgebiet und kommt als reines Fußballstadion mit Rasenbelag daher. Von Außen fällt einem zunächst der "Commerzbank Arena" Schriftzug auf dem Dach auf sowie die beiden großen Säulen die das Stadion flankieren. Das Stadion selbst besitzt zwei Ränge wobei der Unterrang durch vier Marathontore in den Ecken unterbrochen ist während der Oberrang durchgängig gebaut wurde. Der Großteil der Tribünen besitzt blaue und weiße (bilden auf der Gegengerade den Schriftzug "Frankfurt" (Oberrang) und das Stadtwappen (Unterrang)) Sitzschalen und nur der Unterrang der Nordwestkurve (Heimbereich) und die Südostecke (Gästeblock) verfügen über Stehplätze. Zwischen den beiden Rängen gibt es noch die VIP-Logen die wie ein Ring ums Spielfeld verlaufen und über zwei Ebenen verfügen. Eine Besonderheit stellt noch das Dach da welches das Stadion überspannt. So findet man im Außenring über den Tribünen Membranplatten vor während das Spielfeld bei Bedarf überdacht werden kann. Hierfür hat man eine Konstruktion aus Stahlseilen und einem Zeltdach aus PVC beschichteten Polyestergewebe gewählt welches im zentral aufgehängten Videowürfel zusammengefaltet auf seinen Einsatz wartet. Das Stadion besitzt keine klassische Videowand sondern den oben beschriebenen Videowürfel, der an den Drahtseilen des Daches befestigt ist. Das Flutlicht befindet sich ebenfalls am Dach und besteht aus vielen einzelnen Strahlern. Fassungsvermögen: 52.300 Plätze (38.000 Sitz und 14.300 Stehplätze).

Verein:

Größte Erfolge des Vereins waren der einmalige Gewinn der deutschen Meisterschaft im Jahr 1959 (Sieger im Finale gegen Kickers Offenbach 5:3 N.V.; Elf Teilnahmen an der Endrunde zur deutschen Meisterschaft), der fünfmalige Gewinn des DFB Pokals (1974, 1975, 1981, 1988 und 2018; 62 Teilnahmen) und der einmalige Gewinn des UEFA Cups / Europa League im Jahr 1980 (Sieger im Finale gegen den VfL Borussia Mönchengladbach 2:3/1:0; 16 Teilnahmen). Weitere Erfolge waren 12 Jahre Gauliga (acht Jahre Gauliga Südwest (1933 bis 1941) und vier Jahre Gauliga Hessen-Nassau (1941 bis 1945; in der Saison 1944/45 als KSG FSV/Eintracht Frankfurt, kriegsbedingt während der Saison abgebrochen)), 18 Jahre Oberliga Süd (1945 bis 1963), 50 Jahre 1.Bundesliga (1963 bis 1996, 1998 bis 2001, 2003/04, 2005 bis 2011, 2012 bis aktuelle Saison 2018/19) sowie die einmalige Teilnahme am Europapokal der Landesmeister / Champions League mit dem Erreichen des Finales (1959/60 Real Madrid 3:7), und die viermalige Teilnahme am Europapokal der Pokalsieger 1974/75, 1975/76, 1981/82 und 1988/99 wobei man einmal das Halbfinale erreichte (1975/76 West Ham United 2:1/1:3). Darüber hinaus holte man zweimal den Verbandspokal Hessens in den Jahren 1946 (Erste Mannschaft) und 1969 (SG Eintracht Frankfurt Amateure).

Anfahrt:

Adresse: Flughafenstraße 362, 60528 Frankfurt (Main)

Für Bahnfahrer: Vom HBF Frankfurt (Main) mit der Straßenbahnlinie 21 (Stadion Straßenbahn) bis zur Endhaltestelle fahren und dort aussteigen. Dann nach Süden laufen (Bahnlinie unterqueren) und nach wenigen Metern rechts zum Eingangsbereich abbiegen der zum Stadion führt.

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Commerzbank-Arena

Zurück zur Homepage