Ticket

Cronenberger SC 2 ( 0:1 )

TVD Velbert 3

Liga: Landesliga Niederrhein Gruppe 1, 20.Spieltag

Datum: Sonntag 09. Dezember 2018

Anstoß: 14:30 Uhr

Stadion: Horst-Neuhoff-Sportplatz Wuppertal - Cronenberg

Zuschauer: 256 (ca. 60 Gästefans) 5.000 Plätze

Statistik: Kein neuer Ground, 967. Spiel

Bericht:

Nach dem B-Jugendspiel in Berghausen fuhren wir weiter nach Wuppertal Cronenberg zum Horst-Neuhoff-Sportplatz welchen wir gegen 14:00 Uhr erreichten. Das Auto gegenüber der Zufahrt zur Anlage auf einen Parkplatz abgestellt fielen uns beim aussteigen gleich zwei nette alte Häuser sowie ein Schienenbus der deutschen Bahn (VT 95 9165) auf die wir auch sofort fotografierten. Danach ging es über die Straße und die Zufahrt hinunter zum Platz welchen wir zwanzig Minuten vor dem Anpfiff betraten. In kürze zunächst alles rund ums Stadion: Der Eintritt kostete sechs Euro und an den Verpflegungsständen konnte man Bratwürste, Softgetränke sowie Bitburger Pils kaufen. Nachdem wir noch schnell unsere Fotorunde gedreht hatten stellten wir uns bei anhaltenden Nieselregen (dieser begleitete uns schon seit dem ersten Spiel) auf die Gegengerade um von dort das Spiel zu schauen.

Am 20. Spieltag kam es in der Landesliga Niederrhein Gruppe 1 zum Topspiel zwischen dem Oberligaabsteiger und Tabellenführer Cronenberger SC und dem Bezirksligaaufsteiger und Zweiten TVD Velbert und von Beginn an war mächtig Tempo in der Partie, denn beide Teams suchten immer wieder den Weg nach vorne und erspielten sich so die ein um andere Chance. Trotz einiger Strafraumszenen sollte der erste Treffer erst zwei Minuten vor der Pause fallen als die Gäste mit 1:0 in Führung gingen. Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren auf eine schnelle Antwort bemüht und gaben diese auch in der 58. Minute mit dem 1:1 Ausgleichstreffer. Die Partie blieb weiter offen und spannend da beide Teams den Sieg wollten. Fünfzehn Minuten vor dem Ende begann aber langsam die Waage zu Gunsten der Velberter zu kippen als man in der 75. Minute durch ein Eigentor der Wuppertaler erneut in Führung ging (2:1). In der 82. Minute verloren die Gastgeber dann einen Spieler mit glatt Rot und in der 87. Minute kassierte man noch per Foulelfmeter das 1:3. Trotz Unterzahl und zwei Toren Rückstand zeigten die Gastgeber Moral und konnten nur eine Minute später den 2:3 Anschlusstreffer erzielen. Cronenberg bäumte sich in den letzten Minuten nochmals auf doch spätestens nach einem erneuten Platzverweis (gelb rot) in der ersten Minute der Nachspielzeit war auch der letzte Funken Hoffnung auf einen Punkt erloschen. Der Cronenberger SC verliert das Topspiel zu Hause zwar mit 2:3, bleibt aber erst mal Tabellenführer. Punktgleich ist jetzt aber neben dem heutigen Gegner TVD Velbert auch der Dritte 1.FC Mönchengladbach der ebenso auf 43 Punkte kommt wie das Duo auf den beiden Aufstiegsplätzen.

Zum Spitzenspiel kamen heute 256 Zuschauer, davon auch gut 60 Fans aus Velbert, zur Sportanlage des Cronenberger SC. Trotz guter Kulisse gab es keinen organisierten Support.

Nach Spielende zurück zum Auto und zunächst nach Duisburg gefahren wo ich Björn zu Hause absetzte. Danach ging es für mich weiter nach Oberhausen Buschhausen.

Beste Grüße gehen wieder einmal nach Duisburg an Björn.

Stadion:

Der Horst-Neuhoff-Sportplatz (benannt nach dem langjährigen 2. Vorsitzenden, Manager und Gönner Horst Neuhoff der von 1969 bis 2006 im Verein tätig war) befindet sich im Wuppertaler Stadtteil Cronenberg zwischen einem Waldgebiet und einer Wohnsiedlung und kommt als reiner Fußballplatz mit Kunstrasenbelag daher. Der in einer Talksenke befindliche Platz besitzt auf der Hauptseite drei Stufen, die fast über die komplette Länge der Geraden verlaufen und an zwei Stellen durch Podeste unterbrochen sind die als Sockel für die Flutlichtmasten dienen. Weit hinter den Stufen befindet sich ein Gebäudetrakt welches in den Vereinsfarben angestrichen ist und neben dem Vereinsheim auch die Umkleiden beherbergt. Der mittlere Teil des Gebäudes wurde dabei ein Stück nach hinten gezogen und die freie Fläche mit einem Holzdach versehen, sodass man bei Regen trocken die Spiele verfolgen kann. Links neben dem Gebäudetrakt gibt es noch zwei Holzhütten wobei eines davon ebenfalls über ein Vordach verfügt. Auch die Gegengerade besitzt Ausbau in Form von vier Stufen, die zwei drittel der Längsseite einnehmen und einmal durch ein Podest für einen der Flutlichtmasten unterbrochen sind. Die beiden Hintertorseiten hingegen kommen ohne Ausbau aus. Um hier die Spiele zu verfolgen stellt man sich hinter einem Tor ebenerdig ans Geländer. Die zweite Hintertorseite verfügt über kein Geländer und ist für Zuschauer auch nicht zugelassen was man daran erkennt, dass man hier einen Zaun bis zur Stützmauer der Naturhangs montiert hat (zusätzlich wurden hier auch die Trainingstore abgestellt). Eine Flutlichtanlage ist vorhanden, eine Anzeigetafel dagegen nicht. Fassungsvermögen: 5.000 Plätze (5.000 Stehplätze).

Verein:

Größter Erfolg des Vereins war der Aufstieg in die Bezirksklasse Niederrhein zur Saison 1934/35 die zu diesem Zeitpunkt die zweithöchste Klasse war und in der man bis Kriegsende 1945 für zehn Jahre spielte (ab 1944 kein Spielbetrieb mehr). Nach dem zweiten Weltkrieg schaffte man zur Saison 1946/47 den Aufstieg in die neue zweitklassige Bezirksklasse Niederrhein aus der man aber nach nur einem Jahr wieder abstieg. Zwei Jahre später gelang der Sprung in die drittklassige Landesliga Niederrhein in der man acht Jahre spielte (1949 bis 1957; in der Saison 1956/57 nur noch viertklassig). Zur Saison 1957/58 kehrte man dann in die Drittklassigkeit zurück als man in die Verbandsliga Niederrhein aufsteigen konnte, doch nach nur einem Jahr ging es schon wieder nach unten in die Landesliga. Danach pendelte mehrere Jahrzehnte zwischen der Landes und Bezirksliga ehe man zur Saison 2003/04 in die nun fünftklassige Verbandsliga Niederrhein aufsteigen konnte wo man sich sechs Jahre halten konnte (2003 bis 2009; ab der Saison 2008/09 Niederrheinliga genannt und nur noch sechstklassig). Nach dem Abstieg 2009 und drei Jahren in der Landesliga folgte zur Saison 2012/13 der Aufstieg in die neue fünftklassige Oberliga Niederrhein aus der man aber nach nur einem Jahr wieder abstieg. Erneut brauchte man drei Jahre in der Landesliga ehe man 2016 den Wiederaufstieg schaffte und für weitere zwei Jahre in der Oberliga an den Start ging (2016 bis 2018). Nach dem letzten Abstieg 2018 geht man zur aktuellen Saison wieder in der Landesliga auf Punktejagd. Ein weiterer Erfolg war die zweimalige Teilnahme an der Endrunde zur deutschen Amateurmeisterschaft in der man einmal das Finale erreichte (1952 VfR Schwenningen 2:5).

Anfahrt:

Adresse: Hauptstraße 121, 42349 Wuppertal

Für Bahnfahrer: Vom HBF Wuppertal die Buslinie CE64 (Graf-Wilhelm-Platz Solingen) nehmen und bis zur Haltstelle Neukuchhausen fahren. Anlage befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Haltestelle.

Horst-Neuhoff-Sportplatz

Horst-Neuhoff-Sportplatz

Horst-Neuhoff-Sportplatz

Horst-Neuhoff-Sportplatz

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