Kevelaerer SV 13 ( 6:0 )

GSV Geldern 09/34 III 0

Liga: Kreisliga B Kleve/Geldern Gruppe 2, 28.Spieltag

Datum: Sonntag 14. Mai 2017

Anstoß: 15:00 Uhr

Stadion: Hülsparkstadion Kevelaer

Zuschauer: 50 (keine Gästefans) 8.000 Plätze

Bericht:

Auf gut Glück Hoppen war an diesen Sonntag angesagt, denn beim durchforsten der Spielpläne unter der Woche sah man das der Kevelaerer SV am Sonntag sein Heimspiel im kaum bespielten Hülsparkstadion austragen sollte. Neben der großen Freude diesen seltenen Ground abhoppen zu könne kamen aber auch die üblichen Zweifel ob der Verein für ein Kreisliga B Spiel wirklich in so einem großen Stadion spielen wird. Trotzdem kündigte man über die diversen Kanäle das Spiel an und nur wenig später hatte ich mit Björn aus Duisburg sowie den Ratinger Chris zwei Interessenten an der Angel. Während Chris selber zum Platz kommen wollte klärte ich mit Björn noch Treffpunkt und Zeit ab. Am Sonntag holte ich meinen Duisburger Kollegen gegen 13:45 Uhr am HBF Oberhausen ab und knapp 35 Minuten später kamen wir auch schon am Stadion in Kevelaer an. Kaum aus dem Auto gestiegen kam uns auch schon Chris entgegen und zu dritt betraten wir den Ground auf dessen Grün sich schon diverse Spieler warmmachten. Damit waren auch die letzten Zweifel ob der Austragung im Stadion ausgeräumt und so drehten wir schon mal eine erste Fotorunde und holten uns an der Bude neben der Tribüne etwas zu essen und zu trinken. Danach zurück zur Gegengerade und auf den Anstoß gewartet.

Die Partie zwischen dem Tabellenführer Kevelaerer SV und dem Dreizehnten GSV Geldern 09/34 III ist schnell erzählt, denn die beste Offensive der Liga (126 geschossene Tore) hatte gegen die zweitschlechteste Defensive (schon 104 Gegentore kassiert) keine Mühe und so hatte man den Gästen schon zur Halbzeit das halbe Dutzend eingeschenkt. Auch im zweiten Abschnitt geizten die Hausherren nicht mit Treffern und so folgten noch sieben weitere Tore zum auch in der Höhe verdienten 13:0 Endstand. Der Kevelaerer SV ist durch den heutigen Sieg aufgestiegen, denn durch die Niederlage des Tabellenzweiten DJK Labbeck-Uedemerbruch beim Dritten TSV Weeze III hat der KSV vor den letzten beiden Spielen sechs Punkte plus das um 60 Tore bessere Torverhältnis gegenüber seinem Kontrahenten. Die Dritte des GSV Geldern 09/34 hingegen muss jetzt in den verbliebenen zwei Partien noch vier Punkte holen um nächste Saison weiter in der Kreisliga B spielen zu können.

Zum vorletzten Heimspiel der Saison kamen knapp 50 Zuschauer ins Hülsparkstadion. Gästefans und Support leider Fehlanzeige.

Nach Spielende ging es zurück zum Parkplatz wo man sich von Chris verabschiedete und mit Björn wieder nach Oberhausen fuhr wo man seinen Kollegen erneut am HBF absetzte. Kurz darauf war man ebenfalls wieder zu Hause.

Beste Grüße gehen nach Duisburg an Björn sowie an den Ratinger Chris

Stadion:

Das Hülsparkstadion (wahrscheinlich benannt nach der vorbeiführenden Straße Hüls) befindet sich am westlichen Rand der Stadt und kommt als Oval mit Tartanbahn und Rasenbelag daher. Prunkstück des Stadions ist die überdachte Haupttribüne mit ihrer markanten Dachform (sechs halbkreisförmige Bögen) sowie ihren fünf hohen Stehstufen, die über die komplette Länge der Geraden gehen und in den Außenbereichen unüberdacht sind. Unterhalb des Daches hat man noch vier Reihen rote Schalensitze installiert und an der Rückwand der Tribüne noch das Stadt sowie das Vereinswappen aufgehängt. Links von der Tribüne hat man über den Stufen ein Sprecherhäuschen gebaut, welches vorne über ein hölzernes Podest verfügt. Interessant dabei ist das man unter dem Podest noch drei einzelne Sitzschalen montiert und somit eine Minitribüne geschaffen hat. Auch die Gegengerade kann sich sehen lassen gibt es doch hier eine Stehtribüne mit zehn Stehstufen sowie eine handvoll Bänke oberhalb der Stufen. Die beiden Kurven hingegen haben keinen Ausbau. Hier stellt man sich ebenerdig ans Geländer um die Spiele zu verfolgen. Eine Flutlichtanlage ist vorhanden, eine Anzeigetafel dagegen nicht. Größter Erfolg des 1973 gegründeten Vereins (entstand aus einer Fusion zwischen dem BV Kevelaer 1920 und dem TuS Kevelaer 1890) war der Aufstieg in die Landesliga Niederrhein zur Saison 1992/93 die zu diesem Zeitpunkt die fünfthöchste Klasse war und in der man drei Jahre spielte (im dritten Jahr aber nur noch sechstklassig wegen der Einführung der Regionalliegen). 1997 gelang nochmals der Sprung in die Landesliga doch diesmal ging es schon nach nur einem Jahr wieder in die Bezirksliga in der man sich vierzehn Jahre behauptete. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga 2012 pendelte der Verein nur noch zwischen Kreisliga A und B geht zur aktuellen Saison in sein zweites Jahr in der Kreisliga B. Fassungsvermögen: 8.000 Plätze (400 Sitz und 7.600 Stehplätze).

Anfahrt:

Adresse: Hoogemittagsweg, 47623 Kevelaer

Für Bahnfahrer: Vom Bahnhof Kevelaer mit der Buslinie 73 (Airport Terminal 1, Weeze (Achtung Bus fährt nur stündlich)) bis zur Haltestelle Solegarten St. Jakob fahren und dort aussteigen. Danach zurück zum Kreisverkehr und diesen links in die Straße Hüls verlassen. Straßenverlauf folgen bis rechts ein großer Parkplatz erscheint. Über diesen Parkplatz gelangt man zum Eingang des Stadions (Fußweg ab Haltestelle: Ca. 10 Minuten).

Hülsparkstadion

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