Ticket

Sportfreunde Siegen 0 ( 0:3 )

TSV Alemannia Aachen 7

Liga: Regionalliga West, 34.Spieltag

Datum: Samstag 23. Mai 2015

Anstoß: 14:00 Uhr

Stadion: Leimbachstadion Siegen

Zuschauer: 1.939 (ca. 400 Gästefans) 18.716 Plätze

Bericht:

Am heutigen Pfingstwochenende stand in den ersten vier Ligen der letzte Spieltag an und so dachte man sich könnte man ja nochmals in der Regionalliga West einen der letzten beiden fehlenden Grounds machen. Neben dem Häcker Wiehenstadion in Rödinghausen fehlte auch noch das Leimbachstadion in Siegen welches schon sehr lange auf meiner To Do Liste stand. Die Wahl fiel dabei recht schnell auf das Leimbachstadion, denn im mittlerweile vierten (oder fünften, man hatte nicht mehr mitgezählt) Anlauf sollte dieser Ground endlich fallen. So fragte man noch am Freitag Paps ob er mich nicht auf diese Tour begleiten wolle und nachdem er ebenfalls zugesagt hatte sollte es am Samstagmorgen gegen 10:30 Uhr mit dem Auto Richtung Siegerland gehen. Kaum auf der Autobahn wurde man aber schon auf der A40 in Höhe Essen durch einen Stau unsanft gebremst und so dauerte es knapp 30 Minuten bis wir wieder freie Fahrt hatten. Die weitere Fahrt verlief dann recht entspannt sodass wir gegen 13:00 Uhr in Siegen am Stadion ankamen. Das Auto stellten wir etwas abseits in einer Nebenstraße ab und zu Fuß ging es die letzten Meter zum Stadion wo wir an der Kasse Stehplatztickets zu je acht Euro kauften und den Ground betraten. Auf dem Weg zum Fanshop wurde das Stadionheft mitgenommen und am Shop selber gab es neben einem neuen Schal für mich auch Aufkleber für meine und Björns Sammlung. Nach einer kleinen Stärkung machten wir uns auf dem Weg zur Gegengerade wo wir unsere Plätze Nähe der Gästekurve bezogen und auf den Anstoß warteten.

Für beide Teams war dieses Spiel nur noch der Kampf um die sprichwörtliche goldene Ananas, denn Siegen stand schon vor diesem Spieltag (genauer nach dem 32.Spieltag) als Absteiger fest und Aachen konnte nur noch Platz Zwei verteidigen was zumindest zur Vizemeisterschaft reichen würde. Siegen wollte sich zumindest mit einem Erfolgserlebnis von Fans verabschieden doch nach acht Minuten waren alle guten Vorsätze dahin als Aachen durch Rafael Garcia mit 1:0 in Führung ging. Danach lief bei den Hausherren nicht mehr allzu viel zusammen und nachdem Rafael Garcia in der 18. Minute erneut traf gingen auch langsam die Köpfe der Siegener Spieler merklich nach unten. Noch vor der Halbzeitpause war die Partie dann entschieden als Kevin Behrens in der 35. Minute das 3:0 schoss. In der zweiten Halbzeit ging das Debakel für die Sportfreunde weiter und so waren es am Ende Viktor Maier und Fabian Graudenz auf Aachener Seite die sich mit jeweils zwei Toren noch in die Torschützenliste eintragen konnten. Nach 90 Minuten stand ein auch in dieser Höhe verdienter 7:0 Sieg für Alemannia Aachen auf der Anzeigetafel was den Gästen jetzt auch offiziell die Vizemeisterschaft bescherte.

Zum letzten Regionalligaheimspiel kamen heute nochmals 1.939 Zuschauer, darunter auch gut 400 Fans aus Aachen, ins Leimbachstadion. Auf Heimseite wurde heute auf Support verzichtet, einzig ein kleines Spruchband mit der Aufschrift: "Danke für Nix!" wurde auf der Gegengrade den eigenen Spielern präsentiert. Die Gästefans hingegen lieferten einen guten Support ab. Schon vor Spielbeginn hatten die Ultras einen kleinen Bereich des Gästeblocks mit zwei Längsbannern (zu lesen war "Karlsbande") abgesteckt. Mit Anpfiff wurde dann eine Blockfahne (ebenfalls mit der Aufschrift "Karlsbande") hochgezogen und dann bengalische Fackeln und schwarz gelber Rauch gezündet. Zur zweiten Halbzeit gab es noch eine kleine Choreo in Form von Doppelhalterbuchstaben die den Namen "Karlsbande" bildeten. Tifomaterial, Mitmachquote und Liedgut konnten auf Aachener Seite heute ebenfalls überzeugen. Ein klein wenig Stress gab es dann noch kurz vor Spielende als ein kleiner motivierter Haufen Siegener Fans Richtung Gästekurve rannte und versuchte den Aachener Block zu stürmen, aber am Zaun von Ordnern und Beamten gestoppt wurden.

Nach Spielende fuhren Paps und ich wieder zurück nach Oberhausen wo man noch einen kurzen Abstecher zur ehemaligen Sportanlage Emsstraße (hier spielten früher die Reservemannschaften der SG Osterfeld) machte und ein paar Bilder knipste. Gegen 18:00 Uhr war man dann wieder zu Hause.

Stadion:

Das Leimbachstadion (benannt nach dem ehemaligen Fluss Leimbach) befindet sich weit südlich der Stadt in einem Talkessel und kommt als Oval mit Aschelaufbahn und Rasenbelag daher. Prunkstück des Stadions ist die überdachte Haupttribüne im Süden welche in den Außenblöcken über sechs, in den anderen Blöcken über elf Reihen Schalensitze verfügt. Der obere Teil der Tribüne hat Stehplätze bzw. beherbergt die Sprecherkabine sowie die Presseplätze. Die Gegengerade im Norden sowie die beiden Kurven sind als Stehtribünen gebaut und verfügen über 28 Stufen (Gerade) und 30 Stufen (Kurven). Die Westkurve ist noch zweigeteilt, da sich in der Mitte das Marathontor befindet. Alle Tribünen sind in den Ecken durch Graswälle voneinander getrennt auf denen sich die vier großen Flutlichtmasten befinden. Mittig oberhalb der Ostkurve steht noch die kleine digitale Anzeigetafel. Ein nettes kleines Stadion welches 2005/2006 sogar Profiluft schnuppern durfte als die Sportfreunde Siegen für eine Saison in der 2. Bundesliga spielten. Fassungsvermögen: 18.716 Plätze (2.108 Sitz und 16.608 Stehplätze).

Anfahrt:

Adresse: Leimbachstraße 263, 57074 Siegen

Für Bahnfahrer: Vom HBF Siegen mit der Buslinie C102 (J.-Stilling-Krankenhaus) bis zur Haltestelle P+R Leimbachstadion fahren und dort aussteigen. Stadion befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Haltestelle.

Leimbachstadion

Leimbachstadion

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Leimbachstadion Leimbachstadion

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