Ticket

1.FC Köln 2 ( 0:0 )

SV Sandhausen 0

Liga: 2.Bundesliga, 04.Spieltag

Datum: Samstag 17. August 2013

Anstoß: 13:00 Uhr

Stadion: Rhein-Energie-Stadion Köln

Zuschauer: 39.000 (ca. 250 Gästefans) 49.968 Plätze

Bericht:

Wie jeder Groundhopper so hatte auch ich in dieser Saison wieder einige Ziele, die es zu erreichen galt, denn neben der Komplettierung der Regionalliga West und der Oberliga Niederrhein sollte auch der letzte verbliebene NRW Ground in den drei Profiligen fallen, das Rhein-Energie-Stadion in Köln. An diesen Samstag bot sich diese Gelegenheit mit der Zweitligapartie des 1.FC Köln gegen den SV Sandhausen und da alleine fahren bekanntlich langweilig ist rief ich unter der Woche Kollege Thomas aus Wuppertal an, der von der Idee ebenfalls angetan war. Am Samstagmorgen ging es also per Auto zum Oberhausener HBF wo man mit dem RE 5 nach Düsseldorf fuhr wo Thomas zustieg. Danach ging es weiter Richtung Köln Messe/Deutz wo man ausstieg und die Straßenbahnlinie 1 Richtung Köln Müngersdorf nahm. Während der Fahrt kam man noch ins Gespräch mit zwei Kölnfans mit denen man die Fahrtzeit gut überbrückte ehe wir uns an der Haltstelle Rhein-Energie-Stadion verabschiedeten. Thomas und ich gingen Richtung Gegengerade wo wir uns an der Kasse zwei Tickets für je 31 Euro kauften und das Stadion betraten. Nach einem kurzen Zwischenstopp an einen der Fanshops zwecks Schal und Heftkauf ging es in unseren Block im Oberrang wo wir unsere Plätze einnahmen und auf den Anstoß warteten.

Am vierten Spieltag der 2.Bundesliga trafen zwei Teams aufeinander, die diese Saison noch keinen Sieg eingefahren hatten und so spiegelte sich die aktuelle Tabellensituation (Köln 13. und Sandhausen 15.) auch auf dem Feld wieder. Kaum vernünftig vorgetragene Spielzüge und keine echte Torgefahr waren die Gründe für eine torlose und maue erste Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie aber besser und das lag vor allen an den Kölnern, die erst einmal frischen Wind auf den Rasen brachten. Für den unauffälligen Ex-Duisburger Maurice Exslager (naja nicht ganz unauffällig sieht man mal von einer Aktion kurz vor seiner Auswechslung ab wo er beim Sprint zum Tor über den Ball stolperte) kam Yannick Gerhardt und der sollte sich gleich als Vorlagengeber ins Spiel einfügen als er in der 55. Minute auf Marcel Risse ablegte der den Ball knapp vor der Strafraumgrenze über den etwas zu weit vorne stehenden Gästekeeper ins Tor jagte. In der Folge musste Sandhausen mehr tun doch mehr als einige Fehlpässe und Stellungsfehler sprangen dabei nicht raus. Dafür schwächte man sich in der 75. Minute selbst als ein Sandhäuser Spieler mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt wurde. Drei Minuten später konnte ein Angriff der Kölner nur mit einem Foul im Strafraum beendet werden und den fälligen Foulelfmeter verwandelte Risse sicher zum 2:0. Das war auch die letzte nennenswerte Aktion denn Köln verwaltete danach nur noch das Ergebnis und Sandhausen fügte sich seinem Schicksal. Nach 90 Minuten durften sich die Kölner über den ersten Saisonsieg freuen und nehmen erst einmal Anstand von den unteren Rängen.

Mit 39.000 Zuschauern, darunter auch knapp 250 Fans aus Sandhausen war das Rhein-Energie-Stadion trotz schlechten Saisonstarts ganz gut gefüllt. Der Support der Kölner Fans konnte heute trotz schlechter erster Hälfte (in der Pause gab es verständlicherweise ein gellendes Pfeifkonzert) auf ganzer Länge überzeugen. Nebenbei zeigte die Kurve während des Spiels immer mal wieder Spruchbänder, die Bezug auf Stadionverbote und daraus resultierenden Repressionen nahmen. Nicht unerwähnt sollen aber auch die Gästefans bleiben, die trotz zahlenmäßiger Unterzahl immer mal wieder gut zu hören waren.

Nach Spielschluss fuhren wir noch zum HBF Köln von wo es direkt Richtung Rhein ging wo wir unser Mittagessen nachholten ehe es gegen Abend zurück nach Oberhausen (bzw. für Thomas bis Düsseldorf) ging wo man gegen 20:00 Uhr ankam.

Stadion:

Im Kölner Stadtteil Müngersdorf befindet sich das das Rhein-Energie-Stadion welches 1923 als Müngersdorfer Stadion eingeweiht wurde und seitdem zweimal für eine WM, 1974 (ohne Teilnahme, da zu spät fertig) sowie 2006 (Fünf Spiele), umgebaut wurde. Der letzte Umbau war dann auch der auffälligste, denn aus der ehemaligen runden Schüssel ist ein modernes reines Fußballstadion entstanden welches sich trotzdem von den vielen anderen Neubauten wohlwollend abhebt. Alle Tribünen stehen direkt am Spielfeldrand sind aber lediglich im Unterrang miteinander verbunden. Dort befinden sich auch die einzigen Stehplätze des Stadions, denn während die Heimfans eine komplette Hintertorseite für sich beanspruchen werden die Gästefans in der Nordostecke untergebracht. Im Rest des Stadions kann man sich entweder auf roten oder weißen Sitzschalen (bilden im Oberrang hinter dem Tor den Schriftzug 1.FC Köln) niederlassen. Weitere besondere Merkmale sind das große Mundloch im Unterrang der Nordtribüne sowie die vier Lichttürme in den Ecken, die mit Stahlseilen miteinander verbunden sind und so das Tribünendach tragen. Dank ihrer Anordnung dienen die Türme im Dezember als überdimensionale Kerzen und verwandeln so das Stadion in den wahrscheinlich größten Adventskranz der Welt. Ein Flutlicht (befindet sich unter dem Dach) ist genauso vorhanden wie eine Anzeigetafel die in Form von zwei Videowänden diagonal zueinander in der Nordwest und Südostecke gehangen wurden. Fassungsvermögen: 49.968 Plätze (41.793 Sitz und 8.175 Stehplätze).

Anfahrt:

Adresse: Aachener Straße 999, 50933 Köln

Für Bahnfahrer: Vom Bahnhof Köln Messe/Deutz mit der Straßenbahnlinie 1 bis zur Haltestelle Köln Müngersdorf Rhein-Energie-Stadion fahren und dort aussteigen. Danach sind es nur noch wenige Meter bis zum Ground.

Rhein-Energie-Stadion

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