Berliner AK 07 II 7 ( 4:0 )

MSV Normannia 08 Berlin 0

Liga: B-Junioren Bezirksliga Berlin Gruppe 3, 12.Spieltag

Datum: Sonntag 01. Dezember 2013

Anstoß: 12:15 Uhr

Stadion: Poststadion Nebenplatz 1 Berlin - Moabit

Zuschauer: 20 (Keine Gästefans) 1.000 Plätze

Bericht:

Ein runder Geburtstag ist ja an sich schon was Besonderes, aber schöner wird dieser Geburtstag, wenn der beste Kollege und die Freundin des Feiernden als Geschenk ein Wochenende in Berlin geplant haben. Da Kollege Sebi am Samstag feiern sollte buchten wir kurzerhand von Freitag auf Sonntag drei Tage in der Hauptstadt der Bundesrepublik und auch der freie Tag für Freitag wurde beim Chef ohne Probleme durchgewunken. Jetzt fragt der geneigte Leser bestimmt was das alles mit Fußball und Hoppen auf sich hat. Die Antwort gibt es später darauf. Am Freitagmorgen mit dem ICE losgefahren kamen wir gegen 12:00 Uhr in Berlin an wo wir uns direkt auf dem Weg zu unseren Hotel machten (A&O Hotel direkt gegenüber dem Poststadion). Nach dem Einchecken ging es zurück zum Bahnhof und zu einer kleinen Busrunde. Danach noch durchs Diplomatenviertel geschlendert suchten wir uns für abends noch ein gutes Lokal aus um zu Abend zu essen. Zurück im Hotel ging es für Manu und Sebi direkt aufs Zimmer während ich mir am PC noch die Fußballtermine fürs Wochenende anschaute. Einen kleinen Seufzer konnte ich mir dabei nicht verkneifen, denn weder das Spiel am Samstag im Olympiastadion noch die Partie im Poststadion waren machbar. So schaute ich mir für Sonntag im Amateurbereich die Paarungen an wurde aber nur in der B-Jugend fündig. Na super, dachte man sich, da fährt man vier Stunden nach Berlin um ein Jugendspiel zu schauen. Da aber der Anstoß optimal war und ich nicht ganz mit leeren Groundhänden nach Hause wollte wurde für Sonntag schon mal die Partie zwischen der Zweitvertretung des Berliner AK und des MSV Normannia Berlin festgemacht.

Am nächsten Tag ging die Stadtbesichtigung weiter, denn neben einem, etwas längeren Aufenthalt bei Madame Tussauds ging es am Abend noch hoch in den Berliner Fernsehturm wo man sich die abendliche Skyline von oben anschaute. Zum Schluss kehrten wir noch ins Alex ein wo wir bei guten Getränken und ebenso gutem Essen (Sebi bekam noch vom Personal eine kleine Geburtstagstorte geschenkt) den Abend ausklingen ließen. Am Sonntagmorgen sollte es noch in den Bundestag gehen wo wir uns die Glaskuppel mal von nahen anschauten. Danach trennten sich unsere Wege aber erst mal, denn Sebi und Manu wollten noch auf dem Weihnachtsmarkt während ich mich Richtung Poststadion begab. Dort angekommen konnte ich mir bei freien Eintritt die Partie auf dem Kunstrasenplatz Eins anschauen.

Diese war wiederum sehr einseitig denn schon zur Pause lagen die Gastgeber mit 4:0 vorne und auch im zweiten Abschnitt sah es nicht danach aus als würde sich Normannia noch mal aufbäumen. Am Ende wurde es ein auch in dieser Höhe verdienter 7:0 Sieg für die B2 des Berliner AK. Einzig negativ fiel der Unparteiische auf der viele Vergehen der Spieler nicht pfiff und erst kurz vor Schluss die einzige gelbe Karte der Partie zückte. Dementsprechend sauer waren auch die Trainer der beiden Mannschaften, die sich einig waren, dass die Partie ohne den Schiedsrichter heute ruhiger abgelaufen wäre.

Gerade mal 20 Zuschauer wollten sich die Partie mit mir anschauen. Gästefans wie Support wie schon am Dienstag in Wuppertal Fehlanzeige.

Nach Spielschluss ging es zurück zum Hotel wo man auf die beiden Mitfahrer wartete. Danach hieß es Abschied nehmen von Berlin (man wird aber auf jeden Fall wiederkommen), denn um 15:00 Uhr rollte unser ICE zurück ins Ruhrgebiet. Auf dem Weg zurück gab es noch eine kleine Geschichte am Rande, denn als wir kurz vor Dortmund waren schauten wir zufällig auf die Ankunftszeit und was soll ich sagen, die deutsche Bahn weiß wann sie in Dortmund einfahren muss. Ankunft war nämlich um 19:09 Uhr, dem Gründungsjahr des BV Borussia 09 Dortmund. In Oberhausen angekommen wurde man noch von Sebis Eltern nach Hause gefahren wo man das zurückliegende Wochenende noch mal Revue passierte.

Beste Grüße gehen heute nach Essen an Manuela und Sebi.

Stadion:

Das Poststadion (benannt nach dem größten Zusteller für Pakete und Briefe, der Post) befindet sich im Berliner Stadtteil Moabit im sogenannten Sportpark und besitzt neben dem schönen Stadion auch gleich fünf Nebenplätze. Die heutige Partie fand auf dem Nebenplatz Eins statt der mit einem etwas betagteren Kunstrasenbelag daherkommt und hinter einem Tor sogar ein wenig Ausbau vorweisen kann. Dort findet man ein kleines Podest vor auf dem man stehend die Spiele verfolgen kann. Gleiches gilt auch für eine Längsseite wo man sich ebenfalls, hier aber ebenerdig, ans Geländer stellt. Die andere Hintertorseite sowie die zweite Längsseite sind nicht begehbar. Hier muss man sich hinter dem Zaun stellen um die Spiele zu sehen. Ein Flutlicht ist vorhanden, eine Anzeigetafel nicht. Fassungsvermögen: 1.000 Plätze (1.000 Stehplätze).

Anfahrt:

Adresse: Lehrter Straße 59, 1057 Berlin

Für Bahnfahrer: Den Berliner HBF über den hinteren Ausgang verlassen und links auf die Invalidenstraße abbiegen. Danach sofort rechts auf die Lehrter Straße und den Straßenverlauf folgen, bis auf der linken Seite die Anlage erscheint (Fußweg ab HBF: Ca. Zehn Minuten).

Poststadion_Nebenplatz_1 Poststadion_Nebenplatz_1

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